Alles begann hinter einem Vorhang. Dieser hing in einer Zahnarztpraxis am Innsbrucker Platz und teilte das Behandlungszimmer des Zahnarztes Dr. Höpfner optisch in zwei Hälften. Vorne behandelte der Arzt, hinter dem Vorhang stand ein Tisch am Fenster. An diesem Tisch saß der Zahntechniker Heinz Matern und fertigte — in Lohn und Brot stehend — Gebisse und Kronen. Fleißig war er, geschickt war er und wild entschlossen, dass dieser Tisch am Fenster nicht sein Platz für die Ewigkeit werden sollte. Seiner jungen Frau Hildegard Matern versicherte er, dass er verrückt würde bei der Vorstellung, schon jetzt ausrechnen zu können was er in 20 Jahren, an diesem Tisch sitzend, verdienen könnte. Es drängte ihn in die Unabhängigkeit.
Als Selbstläufer, bereite er sich auf seine Meisterprüfung vor, die er mit Bravour bestand. Er spürte, dass das Wort Unternehmer von unternehmen kommt, und so gab es für ihn nur einen Weg: den in die Selbstständigkeit. Wenn sie alles soviel gehabt hätten wie Luft und Liebe, wäre dieser Schritt ein Leichtes gewesen. Doch trotz spärlich gefüllter Taschen wagte das junge Ehepaar den gemeinsamen Sprung ins eiskalte Wasser. Mit dem Mut der Entschlossenheit erklärte Heinz Matern seinem Chef, dass er nun als selbstständiger Unternehmer und Zahnlabor Matern Dental zu betrachten sei. Man schrieb den…
Die allgemeine Lage ist weniger rosig, die Bandagen sind härter geworden und der Konkurrenzkampf hat die Grenzen des eigenen Landes längst verlassen. Aus Sekt wird immer öfter Selters. An den alten Grundregeln wurde jedoch nie gerüttelt und so bilden Qualität, Service und Pünktlichkeit immer noch das Fundament der Firma. Dafür steht der Name Matern und der Fleiß unserer Mitarbeiter. Wohin der Weg führt bleibt das ewige Geheimnis der Zukunft. Die Bilanz der Vergangenheit ist jedenfalls vorzeigbar. So wurden circa 200 junge Menschen zu Gesellen ausgebildet,mehrere Landessieger gekürt und neun Meister in die Berliner Zahnwelt entlassen. Eine erfreuliche Liste- und unsere Motivation.
Herzlichst, ihr